What’s Really in Your Haircare? How to Read (and Trust) an Ingredients Label

Was ist wirklich in Ihrer Haarpflege? Wie man ein Zutatenetikett liest (und ihm vertraut)

Betreten Sie einen beliebigen Haarpflegegang und Sie werden mit Regalen konfrontiert, die mit Versprechungen gefüllt sind: „nährend“, „rein“, „pflanzlich“, „sicher.“ Aber hinter der schönen Verpackung und den Schlagwörtern verbirgt sich die wahre Geschichte – eine, die in kleiner Schrift auf dem Zutatenetikett geschrieben ist.

Wenn Sie Produkte wählen möchten, die wirklich gut für Ihr Haar, Ihre Gesundheit und den Planeten sind, ist es eine der stärkendsten Dinge, die Sie tun können, zu lernen, diese Liste zu entschlüsseln. So lesen Sie sie wie ein Profi – und erkennen Sie den Unterschied zwischen cleverem Marketing und echter Integrität.

 


 

1. Beginnen Sie mit den ersten fünf Inhaltsstoffen

In den meisten Ländern werden die Inhaltsstoffe in der Reihenfolge ihrer Konzentration aufgeführt, von der höchsten bis zur niedrigsten. Die ersten fünf machen oft 80–90 % der Formel aus, also wenn die pflegenden Öle und Pflanzenstoffe weit unten auf der Liste stehen, sind sie mehr für das Marketing als für tatsächliche Vorteile.

Tipp: Wenn Wasser (aqua) ist zuerst, das ist normal für viele Shampoos und Conditioner. Aber was folgt, sagt Ihnen viel über die Qualität des Produkts. Achten Sie auf natürlich gewonnene Reiniger, nährende Emollients und Pflanzenextrakte, die hoch in der Liste stehen.

 


 

2. Lernen Sie die Namen der häufigsten Übeltäter

Einige Inhaltsstoffe sollten vermieden werden, wenn Sie Ihr Haar, Ihre Kopfhaut und Ihre allgemeine Gesundheit in Topform halten möchten. Hier sind einige häufige, auf die Sie achten sollten:

  • Natriumlaurylsulfat (SLS) & Natriumlaurethsulfat (SLES): Aggressive Reinigungsmittel, die natürliche Öle entfernen können, was zu Trockenheit und Reizungen führt.

  • Parabene: Synthetische Konservierungsstoffe, die mit hormonellen Störungen in Verbindung gebracht werden.

  • Synthetische Düfte: Kann Hunderte von nicht offengelegten Chemikalien verbergen, von denen einige Allergene oder Reizstoffe sind.

  • Phthalate: Oft verwendet, um Düfte länger haltbar zu machen, kann aber die hormonelle Gesundheit beeinträchtigen.

  • Formaldehyd-Abgeber: Konservierungsstoffe wie DMDM Hydantoin, die im Laufe der Zeit langsam Formaldehyd freisetzen.

 


 

3. Verstehen Sie die Ansprüche „Natürlich“ und „Biologisch“

Nur weil ein Etikett sagt natürlich bedeutet nicht, dass das Produkt frei von synthetischen Stoffen ist. „Natürlich“ ist in vielen Ländern kein regulierter Begriff, sodass Marken ihn locker verwenden können.

Achten Sie auf Zertifizierungen wie:

  • COSMOS biologisch

  • USDA-zertifiziert biologisch

  • Australisch zertifiziert biologisch

Diese setzen spezifische Standards für die Beschaffung, Verarbeitung und den Umwelteinfluss von Zutaten.

 


 

4. Dekodieren Sie wissenschaftliche Namen

Nicht alle chemisch klingenden Namen sind schlecht. Zum Beispiel, Natriumchlorid ist einfach Salz, und Cocamidopropylbetain kann ein sanfter Schäumungsagent sein, der aus Kokosnussöl gewonnen wird.

Wenn Sie unsicher sind, recherchieren Sie jede Zutat – oder halten Sie eine Referenzliste bereit. Im Laufe der Zeit werden Sie schnell erkennen, welche Namen sicher sind und welche Sie in Frage stellen sollten.

 


 

5. Achten Sie auf „Greenwashing“

Greenwashing passiert, wenn das Branding eines Produkts es umweltfreundlich oder gesundheitsbewusst erscheinen lässt, obwohl es das nicht ist. Anzeichen für Greenwashing sind:

  • Pflanzenbilder auf dem Etikett, aber Pflanzenextrakte sind in der Formel kaum vorhanden.

  • „Frei von“-Behauptungen, die Zutaten hervorheben, die in diesem Produkttyp nie typischerweise verwendet wurden.

  • Übermäßige Verwendung vager Begriffe wie rein, sanft, oder sauber ohne Beweis.


 

6. Überprüfen Sie die Quelle, nicht nur die Substanz

Eine Zutat kann für Ihr Haar sicher sein, aber der Planet kann darunter leiden, wenn sie nicht nachhaltig beschafft wird. Palmöl-Derivate sind beispielsweise in der Haarpflege verbreitet, können jedoch zur Abholzung beitragen, es sei denn, sie sind RSPO-zertifiziert.

Suchen Sie nach Marken, die offenlegen wo und wie ihre Zutaten werden angebaut, geerntet und verarbeitet.

 


 

7. Vertrauen Sie auf Transparenz statt auf Perfektion

Keine Marke ist perfekt. Was zählt, ist Ehrlichkeit darüber, was in der Flasche ist und warum. Marken, die vollständige Zutatenanalysen teilen, die Funktion jeder Zutat erklären und offen über ihre Beschaffung sprechen, sind die, die es wert sind, unterstützt zu werden.

 


 

Abschließender Gedanke:
Das Lesen eines Zutatenetiketts geht nicht um Angst – es geht um Empowerment. Wenn Sie verstehen, was wirklich in Ihrer Haarpflege enthalten ist, können Sie Produkte wählen, die Ihre Gesundheit, Ihre Werte und die natürliche Schönheit Ihrer Haare unterstützen. Im Laufe der Zeit entwickeln Sie ein Gespür dafür, die Marken zu erkennen, die Ihren Standards entsprechen… und Sie werden sich nie wieder von leeren Versprechungen oder hübscher Verpackung beeinflussen lassen.



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